Poliakoffs Eventkapelle   -   " Tuschuur on Tour"

Poliakoffs Eventkapelle Theater Lindenhof Stefan Hallmayer
Werni Sasch - am Apparat

Irgendwo in der schwäbischen Provinz macht sich eine ambitionierte Unterhaltungsband auf den Weg zur Eroberung der Musikwelt. Die vier Hobbymusikanten Tom Bola, Ben E. Fizz, Silvester Gala und Werni Sasch suchen den Erfolg um jeden Preis. Für den erhofften Durchbruch lassen sie sich von ihrem Agenten Poliakoff gnadenlos von einem Auftritt zum anderen jagen.

 

 

 

So tingeln sie durchs Land und beglücken ihr Publikum auf Dorffesten, Heimat- und Tupperabenden oder Betriebsfeiern - wenn sie denn den Auftrittsort nicht verwechselt haben. Doch immer wenn die Eventkapellisten zu Blas- und Zupfinstrumenten greifen, versteigen sie sich in absurd-tiefgründige philosophische Betrachtungen. 

Gerd Plankenhorn, Peter Höfermayer, Berthold Biesinger, Stefan Hallmayer
Gerd Plankenhorn, Peter Höfermayer, Berthold Biesinger, Stefan Hallmayer

Auf dem Holzweg werden in wunderbar verschlungener Hirnakrobatik knifflige Fragen erörtert: Was ist der musikalische Unterschied zwischen Trau- und Trauerfeier oder wie muss Musik beschaffen sein, dass sie umweltverträglich ist? Wenn beim Musizieren nur die falschen Töne auffallen, wäre ein richtig spielendes Ensemble dann unhörbar? Warum darf der Gerichtsvollzieher das Radio nicht pfänden und warum schwätzt im Dorf der Rudolf mit dem Erich kein Wort mehr? Die Boygroup-Instrumentalisten verstricken sich in verschrobene Auseinandersetzungen über Gott und die Welt bis sie schließlich hemmungslos ins Horn blasen und auf die Pauke hauen. Mit ihrem minimalen musikalischen, aber großen komödiantischen Einsatz bieten sie eine breite Palette aus Tango, Schuhplattler, Rap, Schlager, a cappella-Gesang und Rocknummer und damit für jeden musikalischen Geschmack etwas.

Ein schwäbisches Kleinkunstprogramm vom Feinsten

Ausgezeichnet mit dem Sebastian-Blau-Preis für Kabarett 2016

Buch/Musik/Einrichtung: Susanne Hinkelbein

Mit: Berthold Biesinger, Stefan Hallmayer, Peter Höfermayer, Gerd Plankenhorn

Presse


Schwäbisches Tagblatt

 

 

Humpta dideldi, Rumstata dideldum

 

"Extrem verschroben, doch sehr populär. Haut rein. Hat alles, was ein Publikumshit braucht."

 

 

 

 

 

 18.10.2016

"Den Sebastian-Blau-Preis bezeichnete Neher als „Oscar der Mundart“. 30 Bewerbungen waren diesmal eingegangen; eine Jury hatte acht davon zum Wettbewerb nach Rottenburg eingeladen.

„Poliakoffs Eventkapelle“ mit Berthold Biesinger, Stefan Hallmayer, Peter Höfermayer und Gerd Plankenhorn vom Theater Lindenhof Melchingen unterhielten mit Trompete, Trommel und Saxophon.

Zur Melodie von „I ben a Dorfkind“ klatschte das Publikum begeistert mit, denn: „Mir Dorfkinder send aus guatem Holz“. Die Kombo erhielt den dritten Preis.

Schwarzwälder Bote

 

 

Rosenfeld - Publikum ergiesst sich in Lachtränen

 

"...Doch gerade jetzt sollten sie erfahren, dass sie längst ihr Ziel erreicht und begeisterte Fans gefunden haben, die mit Lachtränen, rhythmischem Klatschen und Mitsingen die Erfolgsgeschichte bereits mitschrieben. Zumindest an diesem Abend in Rosenfeld. Stürmischer Schlussbeifall, Pfiffe und der lautstarke, mehrmals erhörte Wunsch nach einer Zugabe bestätigten es."

Reutlinger Generalanzeiger

Dazwischen wird heftig philosophiert und auf dem Holzweg die Welt erklärt. Und darin sind die vier Musikusse mit Susanne Hinkelbeins verschlungener Hirnakrobatik unschlagbar!

Recklinghäuser Zeitung

 

Urkomisches Entertainment-Chaos bei den Ruhrfestspielen

 

"...Die vier bewegen sich in ihrem Programm immer scharf an der Grenze zwischen Klamauk und verschrobener Komik. Bewusst rumpelig gespielte Tanzmusik wechselt ab mit einer herrlich überzogenen Performance als Led Zeppelin Coverband. Und aus Abflussrohren aus der Künstlergarderobe werden kurzerhand auch mal schwäbische Vuvuzelas gebastelt. Ihre gerappte Geschichte warum sie keine Trauerfeiern mehr musikalisch unterlegen, ist am Schluß dann noch einmal ein echter Höhepunkt einer urkomischen Show."

Südwest Presse

Eine Auftrittsrevue im fließenden Übergang zwischen gutem Komödienstadl, handfest-derbem Siebenschwabenspaß und fein absurder Philosokomik. Wer herzerfrischenden Klamauk – dem anarchischen Witz der Marx Brothers nicht unähnlich – zu schätzen weiß, der kam voll auf seine Kosten.